Aktuelle Informationen des Bayernbundes e.V..
Nachrichten aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für Altbayern, Franken und Schwaben.

 

Fränkische Galerie auf der Veste Rosenberg zeigt zukünftig zwei weitere Werke des Renaissance-Malers im Original – Kunstminister Bernd Sibler: „echte Bereicherung für die Kulturlandschaft in der Region“

 

MÜNCHEN. Von München nach Kronach: Zwei bedeutende Werke des deutschen Renaissance-Malers Lucas Cranach d. Ä., die bisher Museen in der Landeshauptstadt gehört hatten, sind ab sofort in der Geburtsstadt des berühmten Künstlers zu Hause. Sie kamen heute in einem eigens organisierten Kunsttransport auf der Veste Rosenberg an. „Die Gemälde ‚Salomé mit dem Haupt Johannes des Täufers‘ und ‚Madonna mit Kind und Weintraube‘ sind in besonderer Weise mit Franken und Kronach verbunden. Deshalb haben wir im Dezember entschieden, dass die beiden Gemälde dauerhaft in den Besitz der Fränkischen Galerie auf der Veste in Kronach übergehen und dort gezeigt werden sollen. Dort können sie in einer Reihe mit weiteren beeindruckenden Cranach-Werken ihre Kraft in besonderer Weise entfalten“, erklärte Kunstminister Bernd Sibler, der die Werke in München losgeschickt hatte. Er sprach von einer „echten Bereicherung für die Kulturlandschaft in der Region“. Die Kunstwerke wurden bislang im Bayerischen Nationalmuseum bzw. in der Alten Pinakothek aufbewahrt und werden ab Anfang März in Kronach zu sehen sein.

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In der Bürgerallianz Bayern haben sich bayerische Traditionsverbände mit insgesamt 2,2 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen, um die Interessen des Ehrenamts gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten und zu stärken. (Einzelheiten unter https://www.buergerallianz.bayern.de).

Gesetze und Verordnungen werden laufend verschärft und erschweren ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Verbänden. Dafür gibt es in den letzten Jahren viele Beispiele.

Die Bürgerallianz Bayern wehrt sich gegen diese Fehlentwicklung, greift Fälle von grundsätzlicher Bedeutung auf und bringt diese an hoher politischer Stelle gemeinsam zur Sprache.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, hat am 20. Februar 2020 Vertreter der Bürgerallianz Bayern zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen.

 

Bayerns Ministerpraesident Dr. Markus Soeder
aufgenommen am 20.02.2020 in Muenchen.
Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei
Fotograf: Joerg Koch
joerg@joergkochfoto.de;
+49-175-1815173;

Gruppenbild in der Staatskanzlei: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL (9. von rechts), und Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL (8. von rechts), mit den Vertretern der Bürgerallianz Bayern.

 

Bayerns Ministerpraesident Dr. Markus Soeder aufgenommen am 20.02.2020 in Muenchen.
Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei
Fotograf: Joerg Koch
joerg@joergkochfoto.de;
+49-175-1815173;

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL (Mitte), begrüßt den kommissarischen Sprecher der Bürgerallianz Bayern Sebastian Friesinger (links).

 

Bayerns Ministerpraesident Dr. Markus Soeder
aufgenommen am 20.02.2020 in Muenchen.
Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei
Fotograf: Joerg Koch
joerg@joergkochfoto.de;
+49-175-1815173;

In dem Gespräch diskutieren die Vertreter der Bürgerallianz Bayern mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL, und Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, die Anliegen der Bürgerallianz.

 

Bayerns Ministerpraesident Dr. Markus Soeder:
aufgenommen am 20.02.2020 in Muenchen.
Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei
Fotograf: Joerg Koch
joerg@joergkochfoto.de;
+49-175-1815173;

Themen der Bürgerallianz Bayern sind unter anderem Wertschätzung verdienter Ehrenamtler sowie Unterstützung der Ehrenamtlichen durch Behörden, Kommunen und Freistaat bei Anträgen, Anfragen und Genehmigungen.

 

 

Derzeit werden die Geschicke der Bürgerallianz kommissarisch geleitet von (v.l.) Dr. Sebastian Hanfland (Landesfischereiverband Bayern) als kommissarischer Geschäftsführer, Sebastian Friesinger (Bayernbund) als kommissarischer Sprecher, Prof. Dr. Albert Göttle (Landesfischereiverband Bayern) und Max Bertl (Bayerischer Trachtenverband).

 

Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann„Die Bürgerallianz Bayern für die Heimat und das Ehrenamt repräsentiert über 2,2 Mio. Mitglieder aus 24 Verbänden. Wir geben bestmögliche Unterstützung und setzen uns ein, wo es nötig ist. Wir sind stolz auf lebendiges Brauchtum und Vereinsleben. Es gehört zur bayerischen DNA!“

 

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser der Weiß-Blauen Rundschau,

eng miteinander verbunden sind christlicher Glaube und bayerische Brauchtumspflege, dies zeigt sich im Jahreslauf in oftmaliger Weise. Welche Bedeutung oder Herkunft manche Ereignisse und Begriffe haben, das wollen wir in der Reihe „Brauchtums- und Glaubens-Gespräch mit Prälat und Bayernbund-Mitglied Josef Obermaier“ hinterfragen und erläutern. Beginnen wollen wir mit dem Begriff „Was ist Brauchtum?“.

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Aus Anlass der bevorstehenden Internationalen Handwerksmesse IHM in München führten wir dieses Interview, das in der nächsten Ausgabe der Weiß-Blauen Rundschau abgedruckt wird.

 

Herr Vierlbeck, in der Industrie schwächt sich die Auftragslage deutlich ab. Wie ist die aktuelle Situation im Handwerk?

 

Das bayerische Handwerk befindet sich momentan in einer guten Verfassung. Zwar hinterlässt die Industrierezession auch bei den Zulieferern und Unternehmensdienstleistern im Handwerk ihre Spuren, doch der insgesamt stabile Arbeitsmarkt, Lohnzuwächse und niedrige Zinsen halten das Konsumklima und die ungebrochen starke Bautätigkeit weiterhin am Laufen. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet das Handwerk in Bayern mit einem Umsatz von 126,4 Milliarden Euro. Das entspräche einem nominalen Plus von 4,5 Prozent gegenüber 2018. Abzüglich der Preissteigerung verbleibt immer noch ein realer Zuwachs von 1,3 Prozent. Auch für die kommenden Monate sind die meisten Betriebe optimistisch. Man kann schon sagen, dass das Handwerk angesichts der schwächelnden Konjunktur als Stimmungsaufheller für die gesamte Wirtschaft wirkt.

 

Viele Kunden des Handwerks klagen, dass es immer schwieriger wird, überhaupt einen Betrieb zu finden, der einen Auftrag zeitnah übernehmen kann. Worin sehen Sie die Ursachen und wie kann dieser Tendenz begegnet werden?

 

Es ist richtig, dass die Kunden momentan etwas länger warten müssen, bis der Handwerker Zeit für sie hat. Das gilt jedoch primär für den Bau- und Ausbaubereich. Die Planung eines Bades oder eines neuen Einbauschranks erfordert aber auch nun einmal Zeit. Im Lebensmittelhandwerk und im Bereich der verbrauchernahen Dienstleistungen, also beim Augenoptiker oder Friseur, wird man weiterhin umgehend bedient. Ebenso verhält es sich bei Notfällen: Wenn also bei Minustemperaturen die Heizung ausfällt, kommt der Heizungsbauer natürlich sofort. Ich finde aber, dass wir was die Produktlieferung betrifft, auch etwas vom Online-Handel verwöhnt sind: Dort handelt es sich um Massenware, die tausendfach vorrätig ist und einfach nur noch verpackt werden muss. Das ist im Handwerk, das Unikate schafft, nicht der Fall. Grundsätzlich ist es sicher hilfreich, wenn man sich über Jahre ein Vertrauensverhältnis zum Handwerker aufgebaut hat, dass von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Das heißt auch zeitnah zu bezahlen und nicht bei jeder Kleinigkeit zu reklamieren.

 

Viele Betriebe spüren zunehmend den Fachkräftemangel als begrenzenden Faktor für ihre wirtschaftliche Lage. Welchen Rat geben Sie den Betrieben?

 

Der Fachkräftemangel wird in der Tat für immer mehr Betriebe zum limitierenden Faktor und hat natürlich auch Auswirkungen auf die Wartezeiten der Kunden. 2019 waren im Jahresdurchschnitt 954.100 Personen im bayerischen Handwerk tätig. Das entspricht einem Plus von 0,8 Prozent. Der Zuwachs könnte viel größer sein, wir gehen von mindestens 30.000 offenen Stellen in Bayerns Betrieben aus. Das beste Mittel gegen den Fachkräftemangel ist meines Erachtens immer noch die Ausbildung. Wobei auch der Lehrstellenmarkt hart umkämpft ist. Für unseren Wirtschaftsbereich ist es durchaus problematisch, dass immer mehr junge Leute Abitur machen und anschließend studieren wollen. Dabei ist das auch mit einer Berufsausbildung und dem Meisterbrief möglich. Natürlich muss man als Betriebsinhaber alles unternehmen, damit die Azubis nach der Lehre auch bleiben und Fachkräfte nicht in die Industrie abwandern. Ich gebe zu, das ist nicht immer einfach. Bei der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern könnte ab März auch das so genannte „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ helfen. In diesem Zusammenhang schlagen wir vor, im Ausland Deutsch-Sprachkurse für berufliche Qualifizierte anzubieten, um sie bereits im Vorfeld der Vermittlung fit für den deutschen Arbeitsmarkt zu machen. Ebenso müssen wir aber versuchen, die Arbeitslosigkeit in Deutschland weiter zu reduzieren und Menschen, die von der Industrie in diesem Jahr freigestellt werden könnten, schnell neue Jobangebote zu machen.

 

Ein zentraler Punkt im Handwerk in jüngster Zeit ist sicher die Wiedereinführung der Meisterpflicht. Welche Berufe sind davon betroffen und was erwarten Sie sich davon?

 

Mit der Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Handwerksberufen setzt die Politik ein wichtiges Signal. Die Meisterqualifikation steht für Gewährleistung und Verbraucherschutz. Sie stärkt die duale Ausbildung und sichert den Wissenstransfer von Generation zu Generation. Das bayerische Handwerk begrüßt daher die Wiedereinführung in Gewerken wieFliesen-, Platten- und Mosaikleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker und Raumausstatter. Damit wird ein fataler Fehler aus dem Jahr 2004 zumindest in Teilen korrigiert. Im Zuge der Novelle der Handwerksordnung war damals in 53 Gewerken die Meisterpflicht abgeschafft worden. Seitdem ist in einigen dieser „zulassungsfreien Berufe“ die Zahl der Fachkräfte und Auszubildenden teilweise deutlich zurückgegangen. Auch überleben Betriebe in Berufen mit Meisterpflicht im Regelfall länger am Markt als solche, in denen für die selbstständige Ausübung kein Meistertitel benötigt wird.

 

Produktionen und Dienstleistungen werden immer digitaler, die Kommunikation vernetzter. Wie verändern diese Strömungen den Alltag des Handwerks?

 

Die Digitalisierung bietet dem Handwerk Chancen, weil beispielsweise in der Produktion technische Hilfsmittel genutzt werden können, die es so bislang nicht gab. Andererseits stellt die Digitalisierung das Handwerk auch vor Herausforderungen, etwa im Bereich der Cybersicherheit oder weil auch die Industrie Produkte in Kleinserien herstellen kann. Kammern und Verbände unterstützen die Betriebe mit den Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) bei der Umstellung ihrer betrieblichen Prozesse. Aber auch die Kommunikation wird sich verändern: Schon jetzt sind es die Kunden gewohnt, rund um die Uhr einkaufen und Aufträge erteilen zu können. Darauf müssen sich die Betriebe einstellen.

 

Welche Auswirkungen der Digitalisierung sehen Sie in den nächsten Jahren auf die Betriebe, aber auch auf ihre Kunden zukommen?

 

Verschiedene Gewerke, wie z.B. der Modellbau oder die Orthopädietechnik, setzen bereits seit Jahren auf digitale Technik. 3D-Druck, Augmented Reality oder VR sind im Handwerk längst keine Fremdwörter mehr. Davon profitieren auch die Kunden: So können sie beispielsweise per VR-Brille die Planung ihres neuen Badezimmers verfolgen oder in ihrem Smart Home per App die Heizung hochdrehen, wenn es draußen friert.

 

Wie steht das Handwerk zum Klimapaket der Bundesregierung?

 

Die Maßnahmen, die die Bundesregierung ergreifen will, gehen aus unserer Sicht nur teilweise in die richtige Richtung. Bei der Umsetzung muss sorgfältig zwischen ökologischen Erfordernissen und ökonomischer Vernunft abgewogen werden. Es sind Handwerksbetriebe, die beispielsweise im Baubereich für Energieeffizienz und Energieeinsparungen sorgen und damit aktiven Klimaschutz betreiben. Das bayerische Handwerk begrüßt, dass eine Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor in den Vordergrund rücken soll. Schon seit Jahren machen wir uns für eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung stark. Gerade bei Bestandsbauten ist das Energieeinsparpotenzial besonders hoch – anders als bei Neubauten, wo weiteres Sparen das Bauen erheblich verteuern würde. Eine Steuerförderung finanziert sich in diesem Bereich quasi selbst, da die angeregten Zusatzausgaben und Investitionen auch zu deutlich höheren Steuereinnahmen für den Staat führen.

 

Ein weiterer aktueller Diskussionspunkt, der kontrovers diskutiert wird, ist der Flächenverbrauch. Schränkt der umstrittene Verbrauch von 5 ha pro Tag das Handwerk in seiner Entwicklung ein?

 

Dem vielfältigen Flächenbedarf im Freistaat gerecht zu werden, stellt Bayern vor große Herausforderungen. Die Bevölkerungszahl nimmt zu. Es werden dringend Wohnungen gebraucht. Die Wirtschaft benötigt Gewerbeflächen. Gleichzeitig muss die Attraktivität der Landschaft erhalten bleiben. Gerade kleine und mittlere Unternehmen des Handwerks dürfen nicht in der Konkurrenz um Flächen und zwischen den Ansprüchen der verschiedenen Interessengruppen zerrieben werden. Die herannahende Wohnbebauung, strengere Auflagen zu Emissionen jeglicher Art sowie eine steigende Sensibilität der Bevölkerung führen zu einer immer stärkeren Verdrängung von Handwerksbetrieben aus ihren Standorten. Die schärfere Konkurrenz um Flächen schlägt sich darüber hinaus in steigenden Bodenpreisen nieder. Handwerksbetriebe, die bei Neugründungen, Betriebserweiterungen oder -verlagerungen dringend Flächen benötigen, kommen immer seltener zum Zug.

 

(Nachgefragt von Fritz Lutzenberger, Redakteur der Weiß-Blauen Rundschau des Bayernbundes, redaktion.wbr@Bayernbund.de)

(Foto: Schlagenhauf BSSB)

 

Dieter Vierlbeck ist Geschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages (BHT) und ehrenamtlich engagiert in der evangelischen Landeskirche und im Schützenwesen als stellvertretender Landesschützenmeister. Daneben ist er Mitglied des Landesbeirates des Bayernbundes.

Aus Anlass der 30. Wiederkehr des Falls der Berliner Mauer und der Öffnung der Grenze zur damaligen DDR organisierten der Bayernbund und der Bayerische Trachtenverband eine gemeinsame Delegiertenreise nach Berlin.
Auf der Anreise hatten die Teilnehmer in Dresden im Rahmen eines Stadtrundganges Gelegenheit, sich ein Bild von den Sehenswürdigkeiten der sächsischen Elbmetreopole zu machen.
Zum politischen Programm der Reise in Berlin gehörten dann Besichtigungen des Bundeskanzleramtes und des Bundesinnenministeriums. Höhepunkt war sicherlich auf Vermittlung von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich trotz des unmittelbar bevorstehenden Libyen-Gipfels an diesem Wochenende erstaunlich viel Zeit für das Gespräch mit der Reisegruppe aus Bayern nahm und sich auch für ihre aktuellen Anliegen interessierte.
Beim gemeinsamen Fototermin war es für Bayernbund-Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger, für Landesvorsitzenden Max Bertl vom Bayerischen Trachtenverband sowie für Knut Kreuch, Oberbürgermeister der thüringischen Stadt Gotha und Präsident des Deutschen Trachtenverbandes möglich, mit der Kanzlerin einen kurzen Dialog zu führen. „Dabei haben wir ihre hohe Wertschätzung für die Traditions-, Trachten- und Brauchtumspflege und für Bayern gehört und gespürt, sie schätzt das Ehrenamt und das, was wir für unser Land tun“, so die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die zusammen mit ihrem Kollegen Alexander Dobrindt sowie mit dem Rosenheimer Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner am Empfang im Kanzleramt teilnahm.
 
Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigte sich trotz der unmittelbar anstehenden namentlichen Abstimmung im Bundestag über das Organspendegesetz bemerkenswert locker und freute sich über den Besuch aus seiner Heimat.

Heimat-Minister Horst Seehofer freute sich sichtlich über den ob der Trachten farbenfrohen Besuch aus seiner bayerischen Heimat als er nach seinem „Grüß Gott in Berlin“ sagte: „Danke, dem Bayernbund, Danke dem Trachtenverband, Ihr leistet Großartiges für unsere Gesellschaft“.

Sebastian Friesinger als Landesvorsitzender des Bayernbundes und Max Bertl als Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes als gemeinsame Vertreter der Bürgerallianz Bayern, die mit gut 2,2 Millionen Mitgliedern ein Zusammenschluss vieler Verbände und Interessensgruppen ist, tauschten sich mit Minister Seehofer zu den Themen „Heimat“ und „Ehrenamt“ aus. Dabei gab der Minister bekannt, dass sein Ministerium an der Gründung einer Ehrenamtsstiftung arbeitet, um dem Ehrenamt noch mehr politische Anerkennung zu geben. Nach einem gemeinsamen Foto-Termin bekamen die Vertreter aus den Gauverbänden der Trachtler und aus den Kreisverbänden des Bayernbundes im Rahmen eines Vortrags von Dr. Michael Griesbeck einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Struktur des Ministeriums mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Insgesamt unterstehen dem Bundesinnenministerium rund 80.000 Beschäftigte in ganz Deutschland.

 

Für einen musikalischen Gruß aus der bayerischen Heimat für den Bundesminister Horst Seehofer in Berlin sorgte die Bayernbund-Musi unter der Leitung von Rudi Piezinger aus Rosenheim.

 

 

 

Am folgenden Tag stand der Besuch der Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände im Mittelpunkt.

Bereits morgens früh um 8 Uhr eröffnete Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die festlich geschmückte Bayernhalle, während in anderen Hallen noch die Handwerker am Aufbau der Stände arbeiteten.

 

In ihren launigen Ansprachen bekundeten Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Verbundenheit zu den Landwirten.

 

Auf der Rückfahrt besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegationsreise zum Abschluss noch das Deutsch-Deutsche Museum zur Geschichte der deutschen Teilung in Mödlareuth.

Nach einem Vortrag konnten sich die Mitglieder von Bayernbund und Trachtenverband im Freigelände einen nachhaltigen Eindruck verschaffen, mit welchen unmenschlichen Methoden die DDR-Machthaber die Flucht aus ihrem Herrschaftsbereich verhindern wollten.

Selbst vor dem Einsatz von Splitterminen schreckten die DDR-Machhaber nicht zurück. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Aber nach vorsichtigen Schätzungen sind an der deutsch-deutschen Grenze vermutlich rund 1.000 Menschen bei Fluchtversuchen ums Leben gekommen.

 

Der Dank der Reiseteilnehmer galt den beiden Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger und Max Bertl für die Vorbereitung der Reise und die perfekte Durchführung.

Im Verlauf der Reise stimmten sich Sebastian Friesinger und Max Bertl immer wieder über kurzfristig erforderliche Anpassungen ab.

 

Wichtige Vorarbeiten in Berlin hat Toni Hötzelsperger geleistet, der zudem gleichzeitig in seiner Internetzeitung Samerberger Nachrichten über die Reise berichtete. Auch ihm einen herzlichen Dank!

(Text und Bilder: Anton Hötzelsperger, Fritz Lutzenberger, Bundeskanzleramt, Bundesinnenministerium)

 

 

 

Bayern/Berlin (hö) –  Das Jubiläum „30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung“ ist Anlass für den Landesverband Bayern vom Bayernbund und für den Bayerischen Trachtenverband, eine gemeinsame Reise zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin zu unternehmen. Die Busfahrten unter der Leitung von Bayernbund-Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger aus Albaching und von Trachtler-Landesvorsitzenden Max Bertl aus Wildsteig beginnen am Mittwoch, 15. Januar und dauern bis Samstag, 18. Januar. Für Kurzentschlossene sind noch ein paar wenige Busplätze frei.

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Sollten vielleicht die ein oder anderen dunklen Augenblicke im Jahr 2019 dabei gewesen sein, so heißt es nicht verzagen und nach vorne schauen. Licht und die Hoffnung tragen einen, was besonders bei dieser Aufnahme durch das Helle und Strahlende am Horizont, über dem Ortskern von Aschau i.Chiemgau mit Schloss Hohenaschau, zu sehen ist. Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat. Egal ob neues Jahr oder neuer Tag: Du wirst morgen sein, was du heute denkst! Das Leben soweit wie möglich genießen heißt die Devise, sei es wie hier mit einem Glas Schampus zum Jahreswechsel anzustoßen.

Der Bayernbund wünscht allen Mitgliedern und Freunden für 2020 viel Glück, Erfolg und Gesundheit!

Foto: H. Reiter

 

Die “Weiß-Blaue Rundschau” des Bayernbundes Ausgabe Dezember/Januar ist bei den Lesern eingetroffen.

Mit dem Titelfoto einer Krippe aus dem Besitz von Dr. Marcel und Adelgunde Huber wünscht der Landesvorstand allen Mitgliedern, Freundinnen, Freunden, und befreundeten Organisationen ein frohes Weihnachtsfest und Glück und Gesundheit für 2020!

Sehr kreativ gestalten Dr. Marcel Huber und seine Frau Adelgunde Ruinenkrippen mit kaschierten Figuren, bei sie die Gewänder über einem Drahtgestell fertigen, die mit Leim getränkt und anschließend in Form gebracht werden. Köpfe, Hände und Füße kommen von einem Schnitzer.

Die Tradition der Krippen geht weit zurück. Der Jesuit Berlaymont hat sie in einer Studienordnung wie folgt beschrieben: „… In einer Hausruine, an deren strohernen Dach ein in die Höhe ragender Stern befestigt ist, wird zwischen Maria und Josef die Krippe mit dem Kind aufgestellt, Hirten und Engel sind anwesend …“.

Genau diesem Genre „Ruinenkrippe“ widmen sich Dr. Marcel Huber und seine Frau Adelgunde. Für sie geht der Bau von Krippen weit über das rein Handwerkliche hinaus und hat einen meditativen Charakter, sich mit dem Weihnachtsgeheimnis zu beschäftigen. Die Betrachter sollen angehalten werden, mit den Augen in der Krippe spazieren zu gehen.

Eine besondere Leidenschaft von Frau Huber sind ihre Miniaturkrippen, von denen sie rund 200 Exemplare gesammelt oder gestaltet hat.

„Menschen, wie die heute zu Ehrenden es sind, sind Menschen mit Engagement und mit einer inneren Einstellung, die den Zusammenhalt in der Gemeinschaft fördern. Gerade in einer unruhigen Zeit, in der eine neue Welt entsteht, brauchen wir diese Leute mit ihren richtigen und wichtigen Prinzipien des Christseins im Kopf und im Herzen, denn ohne Fundamente können wir nicht die Orientierung halten“ – mit diesen Sätzen würdigte Reinhard Kardinal Marx (Mitglied des Bayernbundes) bei einer Feierstunde im Saal der ehemaligen Karmelitenkirche von München die ausgezeichneten Persönlichkeiten.

Der Bayernbund gratuliert allen Geehrten und ganz besonders den Ordensträgern, die ihm als Mitglied oder über den Landesbeirat verbunden sind:

Max Bertl 

Max Bertl, Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes erhielt den päpstlichen Gregorius-Orden in der Ordensklasse der „Ritter“. Wie der Erzbischof von München und Freising bei seiner persönlichen Würdigung sagte, soll damit das umfassende und vorbildhafte Wirken von Max Bertl zum Ausdruck kommen.

In der Laudatio heißt es: „Max Bertl hat sich in außerordentlicher Weise für das christliche Brauchtum in Bayern und das Allgemeinwohl engagiert.“

Alois Glück 

Der ehemalige Präsident des Bayerischen Landtags, Alois Glück erhielt aus den Händen von Reinhard Kardinal Marx den Orden des Heiligen Gregor des Großen in der Klasse „Komtur“. Mit diesem Orden von Papst Franziskus wurden die vielfältigen Verdienste unter anderem für die sechsjährige Amtszeit als Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken gewürdigt.

Dr. Norbert Matern

Dr. Norbert Matern, Ehrenvorsitzender des Münchener Presseclubs, hat sich als Leiter der Hauptabteilung Erziehung und Gesellschaft beim Bayerischen Rundfunk, zu der auch der Kirchenfunk gehört, große Verdienste erworben, weil er mit großer Resonanz und Breitenwirkung wichtige religiöse, kulturelle und soziale Impulse geben konnte.

Die Deutsche Bischofskonferenz verlieh ihm von 1996 bis 2011 den Vorsitz des Katholischen Flüchtlingsrats in Deutschland. In Anerkennung seiner bedeutenden Verdienste wurde ihm der päpstliche Silvesterorden in der Ordensklasse der „Ritter“ verliehen.

 Dr. Helmut Wittmann

Dr. Helmut Wittmann war Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Er arbeitete unter anderem an den „Leitsätzen für den Unterricht und die Erziehung nach gemeinsamen Grundsätzen des christlichen Bekenntnisses an Grund-, Haupt- und Förderschulen“ mit. Er wirkte auch ehrenamtlich als Bezirksvorsitzender der Katholischen Erzieher-Gemeinschaft (KEG) sowie als jahrzehntelang als Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Pfarrei St. Lambert in Seeon.

Dr. Helmut Wittmann wurde von Reinhard Kardinal Marx mit dem Orden des Heiligen Papstes Silvester (Ritter) ausgezeichnet. Papst Franziskus stimmte dem Kardinals-Vorschlag zur Auszeichnung zu. Der Orden ist für Verdienste um die römisch-katholische Kirche und den katholischen Glauben und er wird mittelbar vom Papst an Laien verliehen. (Anton Hötzelsperger)

 

 

 

 

Alljährlich vergibt der Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen des Bayernbundes zum Bayerischen Verfassungstag am 1. Dezember einen Ehrenring an Persönlichkeiten aus der Region, die sich über die beiden Landkreise hinaus große Verdienste erworben haben. Die Liste der Geehrten umfasst Historiker, Geistliche, Repräsentanten der Volksmusik, Sportler, einen Arzt und im letzten Jahr den Fernsehjournalisten Dieter Wieland.

 

In diesem Jahr wurde mit dem Schongauer Unternehmer Rudolf Strommer erstmals ein Vertreter der Wirtschaft ausgezeichnet. Rudolf Strommer hat aus kleinen Anfängen in den siebziger Jahren seine Wohnungsbauunternehmen Südlech und Alpenhaus mit kluger Grundstückspolitik und einer konsequenten Qualitätsstrategie zum führenden Bauträger in der Region aufgebaut und so Wohnraum auch gerade für viele junge Familien geschaffen.

 

1987 übernahm er zusammen mit einem Partner das Tiefbauunternehmen Richard Schulz. Dank geschickter Geschäftspolitik wuchs das Unternehmen von damals 365 Beschäftigten auf heute rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterhält zahlreiche Niederlassungen im süddeutschen und ostdeutschen Raum.

 

1993 erwarb Rudolf Strommer die Altenstadter Möbelcentrale, errichtete 2006 einen Neubau in Schongau und im Jahr 2014 auch in Penzberg. Insgesamt sind in den beiden Möbelhäusern heute 170 Menschen beschäftigt.

 

Mit unternehmerischem Weitblick hat Rudolf Strommer frühzeitig seine Frau und seine Kinder in die Teilhabe und unternehmerische Mitverantwortung eingebunden. Er selbst ist stets menschlich nahbar und bodenständig geblieben und unterstützt soziale und sportliche Vereine und Einrichtungen.

In einer Feierstunde im Restaurant der Möbelcentrale in Schongau, zu der neben dem Landesvorsitzenden des Bayernbundes Sebastian Friesinger auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Landrat Anton Speer vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie zahlreiche Bürgermeister und Mitglieder des Bayernbundes gekommen waren, überreichten der Kreisvorsitzende des Bayernbundes Ludwig Bertl und sein Stellvertreter Altlandrat Luitpold Braun die Auszeichnung an Rudolf Strommer.

(v.l.) Landesvorsitzender Sebastian Friesinger, Kreisvorsitzender Ludwig Bertl, Ehrenring-Träger Rudolf Strommer, Altlandrat Luitpold Braun

Die Laudatio auf den Geehrten hielt Fritz Lutzenberger. Er skizzierte den Werdegang und die Persönlichkeit von Rudolf Strommer und würdigte sein Lebenswerk. Grußworte sprachen Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Landrat Anton Speer, Bayerbund-Landesvorsitzender Sebastian Friesinger und Schongaus 2. Bürgermeister Tobias Kalbitzer.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Trio bestehend aus Andrea Ammann (Leitung), Sarah Strunz und Thomas Kögl.

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