Landesbeirat gibt dem Bayernbund wichtige Impulse

Dem Landesbeirat des Bayernbundes gehören hervorragende Persönlichkeiten des bayerischen öffentlichen Lebens, insbesondere aus Kirche, Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Publizistik, sowie aus dem kulturellen Leben an. Sie stehen dem Landesvorstand als beratendes Gremium zur Seite und müssen nicht unbedingt Mitglied des Bayernbundes sein.

Es ist guter Brauch, dass der Landesvorstand den Landesbeirat über wichtige Angelegenheiten informiert. Deshalb hat Sebastian Friesinger die Mitglieder des Landesbeirats und des Landesvorstands in den Bayerischen Landtag eingeladen.

Zu Beginn der Sitzung gratulierte Sebastian Friesinger Prälat Josef Obermaier zum 50jährigen Priesterjubiläum. Weiter gedachten die Teilnehmer zweier verstorbener Mitgliedern des Landesbeirates, dem Ehrenvorsitzenden des Bayerischen Trachtenverbandes, Otto Dufter und Prof. em. Dr. Hubert Glaser. Auf die beiden Persönlichkeiten wird an anderer Stelle in dieser Ausgabe eingegangen.

 

Der Landesvorsitzende berichtete über die Aktivitäten des Bayernbundes seit seiner Amtsübernahme. Schwerpunkte waren die verschiedenen Projekte, wie „Heimatkunde in der Grundschule“ oder „MundART WERTvoll“, die auf der Homepage des Bayernbundes ausführlich dargestellt sind (https://www.bayernbund.de/projekte-des-bayernbundes/).

 

Neu aufgesetzt wurden auch die Präsenz des Bayernbundes im Internet mit einer aktualisierten Homepage Bayernbund.de und einem eigenen Auftritt auf www.facebook.com/BayernbundLandesverband.

 

Wichtig für den Bayernbund war, seine Themen in die Bürgerallianz Bayern und das Wertebündnis Bayern einzubringen. Auch diverse organisatorische Themen wurden in dieser Zeit bearbeitet.

 

Im Rahmen einer Klausur des Landesvorstandes in der Benediktinerinnenabtei Frauenwörth im Januar wurden die programmatschen Ziele des Bayernbundes diskutiert und aktualisiert.

 

Der neue Redakteur der „Weiß-Blauen Rundschau“, Fritz Lutzenberger, stellte sich dem Landesbeirat vor und berichtete über den Redaktionswechsel und eine leicht veränderte Ausrichtung der externen Kommunikation des Bayernbundes in der WBR sowie durch eine verstärkte Nutzung des Internets.

 

100jähriges Bestehen des Bayernbundes

 

Im Jahr 2021 wird der Bayernbund sein 100jähriges Bestehen feiern können. Dazu hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Verleihung einer Ehrenstandarte und seine persönliche Anwesenheit bei einem Festakt fest zugesagt.

 

Anregungen aus dem Kreis der Beiräte

 

Die Beiräte bestätigten die programmatische Ausrichtig des Bayernbundes. Die neugestaltete „Weiß-Blaue Rundschau“ fand den einhelligen Beifall des Beirates. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Florian Streibl MdL, selbst Mitglied des Bayernbundes, betonte dass die WBR über den Landtag verteilt und von den Abgeordneten sehr gut angenommen wird.

 

Ernst Schusser,Leiter des Volksmusikarchives des Bezirks Oberbayern, regte an, bei den Inhalten auch die Musik als wesentliches Thema „Wie klingt Bayern?“ mit aufzunehmen. Florian Streibl bestätigte dieses Anliegen, denn Liedern vermitteln Werte und Lebenserfahrungen werden auf diesem Weg weitergegeben.

 

Ernst Schusser empfahl weiter, ein generationenübergreifendes Repertoire der Volksmusik zu schaffen. Bei dem erkennbaren Trend zum Spartenmenschen kann so Natürlichkeit auf die heutige Zeit übertragen werden.

 

Prälat Josef Obermaierregte an, Kurzgeschichten zu Festen oder Bräuchen in die „Weiß-Blaue Rundschau“ aufzunehmen.

 

Der Geschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages, Dieter Vierlbeck, stellt bei vielen Anlässen fest, dass bei Jugendlichen, aber auch Eltern, insbesondere im großstädtischen Bereich, kein richtiges Bild der dualen Ausbildung haben.

 

Er erklärte sich, ebenso wie Ernst Schusser und Prälat Josef Obermeier bereit, künftig Beiträge für die WBR zu liefern. (Text und Bild: Fritz Lutzenberger)