Der Bayernbund ist gemäß seiner §2 seiner Satzung aufgefordert, die Einigung Europas auf regional-föderativer Grundlage  zu fördern. (https://www.bayernbund.de/wp-content/uploads/2018/06/bayernbund_satzung.pdf)

Wir haben deshalb die Wahl zum Europäischen Parlament zum Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Weiß-Blauen Rundschau gemacht:

2017 waren wir aufgerufen zur Bundestagswahl, 2018 zur Landtags- und Bezirkstagswahl in Bayern, 2020 stehen Kommunalwahlen an und 2021 bereits wieder Bundestagswahl. Müssen wir dann am 26. Mai diesen Jahres auch noch zur Europawahl gehen?

Die EU gilt bei Kritikern als bürokratisch und undemokratisch, viele Menschen machen sich darüber überhaupt keine Gedanken. Wenn wir an den teilweise berechtigten Vorbehalten etwas ändern wollen, so geht das nur über das Europäische Parlament. Genau das steht jetzt zur Wahl und deshalb sollten, ja müssen wir zur Urne gehen. So beschließt das Europäische Parlament zum Beispiel auch über den EU-Haushalt.

Um unseren Mitgliedern und Lesern eine kleine Entscheidungshilfe zu geben, haben wir bei etablierten Europapolitikerinnen und -politikern aus Bayern quer durch das Parteienspektrum nachgefragt. Die Antworten, die wir erhalten haben, drucken wir in der aktuellen Ausgabe aus Gründen überparteilicher Neutralität in alphabetischer Reihenfolge ab. Dass dabei die Abgeordneten der CSU in der Überzahl sind, hängt damit zusammen, dass nur diese Partei mit einer Landesliste vertreten ist. Alle anderen haben Bundeslisten aufgestellt.

Für uns als Mitglieder des Bayernbundes sollte es wichtig sein, wie die Kandidaten zu föderalen Strukturen in der EU, zum Beispiel dem Rat der Regionen stehen.  (Foto: Pixabay, Text: Fritz Lutzenberger)