Freundliches  Wetter hatten die Teilnehmer bei der vom  Kreisverband   Oberland angebotenen Fahrt nach Kitzbühel am 18. Mai 2019. Von den Bus-Abfahrtsstellen Bad Tölz, Gmund am Tegernsee und Holzkirchen ging es durch herrliche Landschaften über Oberaudorf – Kufstein – Ellmau und durch die Kitzbüheler Alpen zum Ziel der ersten Kulturfahrt in diesem Jahr, ins ehemals baierische Kitzbühel in Tirol.

1178 wurde Kitzbühel erstmals in einer Chiemseer Urkunde erwähnt, wobei  C h i z z o  eine baierische Sippe bezeichnet und  B ü h e l  auf die geografische Lage der Siedlung auf einer Anhöhe hinweist. Kitzbühel kam 1255 mit der ersten baierischen Landesteilung zu Oberbaiern, wo es bis 1504 verblieb. Herzog Ludwig II. verlieh dem Ort im Jahr 1271 das Stadtrecht.

Das mondäne Städtchen liegt nicht nur in einer malerischen Umgebung, sondern ist auch international als einer der bedeutendsten Wintersportorte Österreichs und auch als beliebte “Flaniermeile” und in letzter Zeit auch als Drehort bekannt.
Mit der sehr versierten und erfahrenen Führerin Mag. Hilde Flack konnten die interessierten Bayernbündler (und Gäste) einen äußerst interessanten und abwechslungsreichen Spaziergang durch die beeindruckende Altstadt machen sowie die liebevoll gepflegte, historische Architektur der Hauptstraße und der belebten Gassen bestaunen. Auch das Geburtshaus von Skilegende Toni Sailer, die höher gelegenen Kirchen des Ortes und der schöne Friedhof gefielen sehr.
In einem gemütlichen Gasthof im Herzen der Stadt ließ man sich Tiroler Spezialitäten schmecken, um anschließend für gut eine Stunde “freie Verfügungszeit” gestärkt zu sein.
Auf der Rückfahrt über Kiefersfelden wurde noch in der “Alpenrose” in Oberaudorf (Wirt ist Bayernbund-Mitglied) eine Kaffee-/Brotzeitpause eingelegt. Danach fuhr der Bus auf der Inntal-Landstraße nach Flintsbach, wo in der herrlichen Barock/Rokoko-Pfarrkirche eine kurze Führung durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Konrad Tradler erfolgte; auch der alte Friedhof auf der Südseite des Gotteshauses mit kunstvollen Schiedeeisen-Kreuzen wurde besichtigt.
Tradler bedankte sich bei der Heimfahrt bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und beim Tölzer Reisebüro Schöfmann und dessen umsichtigen Busfahrer Franz, der am frühen Abend wieder alle wohlbehalten nach Hause gebracht hat.
Text ;Konrad Tradler     Foto : josef  Huber