Aus Anlass der 30. Wiederkehr des Falls der Berliner Mauer und der Öffnung der Grenze zur damaligen DDR organisierten der Bayernbund und der Bayerische Trachtenverband eine gemeinsame Delegiertenreise nach Berlin.
Auf der Anreise hatten die Teilnehmer in Dresden im Rahmen eines Stadtrundganges Gelegenheit, sich ein Bild von den Sehenswürdigkeiten der sächsischen Elbmetreopole zu machen.
Zum politischen Programm der Reise in Berlin gehörten dann Besichtigungen des Bundeskanzleramtes und des Bundesinnenministeriums. Höhepunkt war sicherlich auf Vermittlung von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich trotz des unmittelbar bevorstehenden Libyen-Gipfels an diesem Wochenende erstaunlich viel Zeit für das Gespräch mit der Reisegruppe aus Bayern nahm und sich auch für ihre aktuellen Anliegen interessierte.
Beim gemeinsamen Fototermin war es für Bayernbund-Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger, für Landesvorsitzenden Max Bertl vom Bayerischen Trachtenverband sowie für Knut Kreuch, Oberbürgermeister der thüringischen Stadt Gotha und Präsident des Deutschen Trachtenverbandes möglich, mit der Kanzlerin einen kurzen Dialog zu führen. „Dabei haben wir ihre hohe Wertschätzung für die Traditions-, Trachten- und Brauchtumspflege und für Bayern gehört und gespürt, sie schätzt das Ehrenamt und das, was wir für unser Land tun“, so die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, die zusammen mit ihrem Kollegen Alexander Dobrindt sowie mit dem Rosenheimer Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner am Empfang im Kanzleramt teilnahm.
 
Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer zeigte sich trotz der unmittelbar anstehenden namentlichen Abstimmung im Bundestag über das Organspendegesetz bemerkenswert locker und freute sich über den Besuch aus seiner Heimat.

Heimat-Minister Horst Seehofer freute sich sichtlich über den ob der Trachten farbenfrohen Besuch aus seiner bayerischen Heimat als er nach seinem „Grüß Gott in Berlin“ sagte: „Danke, dem Bayernbund, Danke dem Trachtenverband, Ihr leistet Großartiges für unsere Gesellschaft“.

Sebastian Friesinger als Landesvorsitzender des Bayernbundes und Max Bertl als Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes als gemeinsame Vertreter der Bürgerallianz Bayern, die mit gut 2,2 Millionen Mitgliedern ein Zusammenschluss vieler Verbände und Interessensgruppen ist, tauschten sich mit Minister Seehofer zu den Themen „Heimat“ und „Ehrenamt“ aus. Dabei gab der Minister bekannt, dass sein Ministerium an der Gründung einer Ehrenamtsstiftung arbeitet, um dem Ehrenamt noch mehr politische Anerkennung zu geben. Nach einem gemeinsamen Foto-Termin bekamen die Vertreter aus den Gauverbänden der Trachtler und aus den Kreisverbänden des Bayernbundes im Rahmen eines Vortrags von Dr. Michael Griesbeck einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Struktur des Ministeriums mit rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Insgesamt unterstehen dem Bundesinnenministerium rund 80.000 Beschäftigte in ganz Deutschland.

 

Für einen musikalischen Gruß aus der bayerischen Heimat für den Bundesminister Horst Seehofer in Berlin sorgte die Bayernbund-Musi unter der Leitung von Rudi Piezinger aus Rosenheim.

 

 

 

Am folgenden Tag stand der Besuch der Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände im Mittelpunkt.

Bereits morgens früh um 8 Uhr eröffnete Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die festlich geschmückte Bayernhalle, während in anderen Hallen noch die Handwerker am Aufbau der Stände arbeiteten.

 

In ihren launigen Ansprachen bekundeten Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ihre Verbundenheit zu den Landwirten.

 

Auf der Rückfahrt besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegationsreise zum Abschluss noch das Deutsch-Deutsche Museum zur Geschichte der deutschen Teilung in Mödlareuth.

Nach einem Vortrag konnten sich die Mitglieder von Bayernbund und Trachtenverband im Freigelände einen nachhaltigen Eindruck verschaffen, mit welchen unmenschlichen Methoden die DDR-Machthaber die Flucht aus ihrem Herrschaftsbereich verhindern wollten.

Selbst vor dem Einsatz von Splitterminen schreckten die DDR-Machhaber nicht zurück. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Aber nach vorsichtigen Schätzungen sind an der deutsch-deutschen Grenze vermutlich rund 1.000 Menschen bei Fluchtversuchen ums Leben gekommen.

 

Der Dank der Reiseteilnehmer galt den beiden Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger und Max Bertl für die Vorbereitung der Reise und die perfekte Durchführung.

Im Verlauf der Reise stimmten sich Sebastian Friesinger und Max Bertl immer wieder über kurzfristig erforderliche Anpassungen ab.

 

Wichtige Vorarbeiten in Berlin hat Toni Hötzelsperger geleistet, der zudem gleichzeitig in seiner Internetzeitung Samerberger Nachrichten über die Reise berichtete. Auch ihm einen herzlichen Dank!

(Text und Bilder: Anton Hötzelsperger, Fritz Lutzenberger, Bundeskanzleramt, Bundesinnenministerium)